Statements

 

Am 13.8. konnte der Presse entnommen werden, dass die ungarische Regierung ein Gesetz ins Spiel gebracht hat, durch welches akkreditierte Gender Studies-Programme sowie alle Lehrveranstaltungen in der Geschlechterforschung an ungarischen Universitäten verboten würden. Somit könnten sich ab Wintersemester 2019 keine Studierenden mehr für das Fach immatrikulieren. Insbesondere sind zwei Universitäten betroffen, die staatliche Lorand-Eötvös-Universität (ELTE) und die US-amerikanische, privat finanzierte Central European University (CEU).

In ganz Europa hat sich ein breiter Protest dagegen erhoben. Dieser zielt zum einen darauf ab, dass es sich dabei um einen Präzedenzfall für einen willkürlichen Eingriff in die Wissenschaftsfreiheit handeln würde. Auch österreichische Einrichtungen der Geschlchterforschung (wie die ÖGGF und der Forschungsverbund Gender & Agency an der Uni Wien haben sich an dem Protest beteiligt.

Einige beispielhafte Protestbriefe an den ungarischen Bildungsminister, die zur Kenntnis an ungarische Botschaften, EU-Abgeordnete und EU-Forschungsfördereinrichtugen gesandt wurden können under den folgenden Links nachgelesen werden. Sie können gerne als Anregung zu eigenen Briefen genutzt werden.

Statement von Genderfroscher*innen und Vertreter*innen von Genderzentren:

http://www.mastergenderendiversiteit.be/letter-to-hungarian-authorities/

 

Statement der deutschen Fachgesellschaft Geschelchterstudien:

https://www.fg-gender.de/protest-against-the-law-to-forbid-the-teaching-of-gender-studies-in-hungerian-universities/

 

Statement der European University Association:

http://www.eua.be/activities-services/news/newsitem/2018/08/24/eua-condemns-hungarian-government-plan-to-ban-gender-studies

 

 

 

Presseerklärung Forschungsprojekte (pdf)

FAZ Kommentar am 20.11.2017 (pdf)