Inclusive Education

In the Research Unit ‘Inclusive Education’ our research focuses on educational processes with regard to disability and other inequality dimensions such as gender, socio-cultural and socio-economic background, ethnic origin, age and sexual orientation in their intersectionality and historical genesis. The subject of inclusive education has been the desegregated education of people with and without disabilities since it was founded in the 19th century as special education. Inclusive education presupposes the appreciation of human diversity and it aims at the initiation of educational processes in heterogeneous groups in educational institutions as well as full participation in society.

Our research focuses specifically on these three areas:

  • philosophical and theoretical foundations (in particular ethics and the theoretical constitution of the discipline)
  • global and empirical perspectives on issues of inclusion, participation, inequality, disability and education
  • professional and social participation of people with disabilities and/or other disadvantages including their transition from school to work

 

 


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Wie wirkt Wirklichkeit wirklich? Die gesellschaftliche Konstruktion von ‚Hochbegabung‘. Eine soziokonstruktivistische Perspektive auf eine Zuschreibung

Laura Jacqué (2021)

 

Der Begriff Hochbegabung“ hat sowohl in Bildungswissenschaft als auch -praxis Konjunktur. Menschen werden auf unterschiedliche Weisen nach ihrem – vor allem kognitiven Potenzial mit dem Etikett hochbegabt“ gelabelt. Menschliche Vielfalt wird so in vermeintlich ” einheitliche Cluster gefasst, wodurch unter anderem Leistung und Bildungserfolg der Gelabelten optimiert, nicht zuletzt aber auch ihre Mitmenschen entlastet werden sollen. Mit dem Label gehen implizite und explizite Erwartungshaltungen einher, welche unterschiedliche Wirkungen auf die Betroffenen und ihr Umfeld haben.

Wie aber kommt das Label Hochbegabung“ zustande und welchen (Mehr-)Wert kann es für Gelabelte und Gesellschaft haben? Anders gefragt: Inwieweit ist es eine gesellschaftliche Konstruktion und was bedeutet das für Bildungswissenschaft und -praxis?

Es zeigt sich deutlich: Ein differenziertes und (selbst-)kritisches Denken und Handeln in Bezug auf Labels in Bildungskontexten ist kein Luxus, sondern Notwendigkeit.

www.logos-verlag.de/cgi-bin/engbuchmid=

Seyda Subasi-Singh (2021)

This book discusses the overrepresented referral of students from a migrant background to special education by concentrating on the case of students from a Turkish background in Austria. It attempts to open space for bringing first-hand experiences together to address the complexity of the referral process and to develop an understanding that goes beyond oversimplification and linear explanations for the overrepresentation of students from a migrant background in lowpromising schools. 

Inklusion, Behinderung, Gesellschaft
Bildungs-und sozialwissenschaftliche Beiträge
by Ingeborg Hedderich and Gottfried Biewer

2021. 236 pages
ISBN 978-3-7815-2427-9
44,00 EUR
also available as eBook

http://dx.doi.org/10.35468/5866 

Sarah Braun, Udo Lakovits, Andrea Strachota

Sarah Braun erhält im Alter von 24 Jahren die Diagnose ALS, amyotrophe Lateralsklerose. Es ist ein Todesurteil, denn ihre Lebenserwartung beträgt noch drei bis fünf Jahre. Früher zu sterben als die meisten anderen im eigenen Umfeld, ist herausfordernd, weil eine andere Lebenswelt betreten wird. Dabei zuzusehen, wie ein nahestehender Mensch stirbt, ist für die meisten eine Grenzerfahrung.
Dieses Buch liefert Einblicke in den Sterbeprozess aus Sicht einer Betroffenen sowie ihrer engsten WegbegleiterInnen. Es will Hoffnung darauf machen, dass es sich lohnt, dieses Leben zu leben.

Sarah Braun, Udo Lakovits, Andrea Strachota
Leben und gleichzeitig sterben
Diagnose ALS
ca. 304 Seiten • 29,95 Euro (DE) • 30,80 Euro (AT)
ISBN 978-3-86321-452-4

https://ubdata.univie.ac.at/AC15537650

Helga Fasching (Hrsg.)
2019. 333 Seiten, kartoniert,
EUR(D) 21,90
ISBN 978-3-7815-2297-8

Pädagogische Beziehungsverhältnisse bilden oftmals die Grundlage für erfolgreiche Bildungsprozesse und stellen einen bedeutenden Interaktionsrahmen dar. Das Aufbauen, Gestalten und Verstehen von zwischenmenschlichen Beziehungen ist somit zentraler Bestandteil pädagogischer Praxis.
Gerade beim Ein- und Austritt in und aus Bildungsinstitutionen sowie an institutionellen, aber auch lebensgeschichtlich-biographischen Schnittstellen kommt professioneller pädagogischer Arbeit und Beziehungsgestaltung eine wesentliche Funktion zu.
Der inhaltliche Bogen dieses Sammelbandes spannt sich von pädagogischen Beziehungen im Bereich der Frühförderung über den Eintritt in den Kindergarten und umfasst Übergänge in, aus und innerhalb von Schulsystem, Beruf oder Tertiärbereich bis hin zu Transitionen im beruflichen Kontext und im hohen Alter.

https://ubdata.univie.ac.at/AC15326385

Inklusive Berufsorientierung und berufliche Bildung – aktuelle Entwicklungen im deutschsprachigen Raum: 2. Beiheft der sonderpädagogischen Förderung heute


Christian Lindmeier; Helga Fasching (HerausgeberIn)
Bettina Lindmeier; Dirk Sponholz

Originalsprache    Deutsch
Erscheinungsort    Weinheim
Verlag    Juventa

Seitenumfang    280
ISBN (Print)    978-3-7799-3533-9
Publikationsstatus    Veröffentlicht - Jul 2019
Publikationsreihe
Name    Sonderpädagogische Förderung heute
Verlag    Beltz
Band    2. Beiheft

   https://ubdata.univie.ac.at/AC15465051

Gesellschaften / Welten / Selbst im [Um]Bruch

Sabine Krause, Michelle Proyer und Oliver Koenig (Hg*innen)

Wohin wir auch blicken – sei es in sozialen, gesellschaftlichen, ökologischen, ökonomischen, technologischen, politischen Gefügen – überall begegnen uns Veränderungen, ereignen sich Umbrüche, scheint etwas in Bewegung zu sein. Was ist es, was sich hier zu lösen beginnt, brüchig wird? Und wie gehen wir damit um? Wie stark sind wir bereit, Veränderungen zuzulassen oder Brüche auszuhalten? Was lassen wir dabei zurück, was können wir dadurch gewinnen?

Die Beiträge in dieser open access-Publikation gehen auf ganz unterschiedliche Weise an diese Fragen heran und finden vielfältige Antworten. Dabei werden Bezüge zu literarischen Beschreibungen von Umbrüchen aufgegriffen, Praxen des Helfens und der Vermittlung beschrieben und auch sprachliche Grenzziehungen thematisiert.    

 

http://phaidra.univie.ac.at/o:706380