Mag. Dr. Monika Lengauer

(ehem. Projektmitarbeiterin bis 31. 5. 2021)

E-Mail: monika.lengauer@univie.ac.at

Linkedin: Monika Lengauer - Selbständige Tägigkeit - Evaluation, Projekt- und Qualitätsentwicklung in NPOs | LinkedIn


Lebenslauf


Monika Lengauer studierte an der Universität Wien Kultur- und Sozialanthropologie und ist ausgebildete Mediatorin und Trainerin in der Erwachsenenbildung. Von 2000-2002 führte sie gemeinsam mit Bernhard Hadolt das Forschungsprojekt „Überkreuzungen – ungewollte Kinderlosigkeit und reproduktive Gesundheit im Lichte der neuen Reproduktionstechnologien“ im Rahmen des Gender-Forschungsschwerpunktes des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur durch. 2006-2007 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt „GEN-DIALOG - Neo-Sokratische Dialoge zur Verbesserung der Genetischen Beratung“, am Institut für Höhere Studien, Wien. 2009-2012 war sie als externe Lektorin zu Fluchtmigration und Qualitativen Methoden an unterschiedlichen Universitäten, darunter der Sigmund Freud Universität Wien sowie an IK Vienna School of Governance tätig.

Parallel zu ihren wissenschaftlichen Tätigkeiten arbeitete Monika Lengauer von 1999-2006, sowie von 2008-2013 in unterschiedlichen Funktionen im Bereich „Asyl & Integration“ der Caritas der Erzdiözese Wien (Betreuung und Beratung, pädagogische Leitung, Grundlagenarbeit und Projektentwicklung) sowie von 2013-2016 in der Programmentwicklung und Grundlagenarbeit bei Concordia Sozialprojekte. Seit 2017 ist sie selbstständig in der Evaluation, Projekt- und Qualitätsentwicklung für NPOs mit Schwerpunkt auf Bildungs- sowie Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen tätig. Daneben ist sie in dem von ihr mitgegründeten Verein plurivers. Netzwerk feministische Bildung und Pluralität in der außeruniversitären Erwachsenenbildung aktiv.

Seit 2019 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Bildungswissenschaft der Universität Wien (Fachbereich Gender Studies) und bearbeitet dort gemeinsam mit Barbara Grubner das ÖNB-geförderte Forschungsprojekt „Integration durch Wertevermittlung? Eine praxistheoretisch orientierte Analyse von Wertekursen in Österreich“.

Publikationen

Littig, B., P. Biegelbauer, E. Grießler, B. Hadolt, L. Kovács, M. Lengauer, S. Mayer (2008): Prädiktive genetische Beratung in Österreich, Deutschland und Japan. Ergebnisse, Möglichkeiten und Grenzen eines multi-methodischen Vergleichs. Institut für Höhere Studien (IHS), Wien.

Hadolt, B., M. Lengauer (2009): Genetische Beratung in der Praxis. Herausforderungen bei präsymptomatischer Gendiagnostik am Beispiel Österreichs. Frankfurt a. M.: Campus.

FICE Austria (2019): Qualitätsstandards für die stationäre Kinder- und Jugendhilfe in Österreich. Wien: Verlag Plöchl. Verfasst von Monika Lengauer.

Lengauer, M., Ch. Posch, B. Terp (2019): Qualitätsstandards für die stationäre Kinder- und Jugendhilfe. In: iFamZ 5/14. Jahrgang: 334-336.

Aktuelle Vorträge

Mai-November 2019 – „Hintergründe, Ziele und Entwicklungsprozess der Qualitätsstandards für die stationäre Kinder- und Jugendhilfe“. Vorträge, gehalten an Fachtagungen in Wien, Innsbruck, Salzburg und St. Pölten

November 2019 – „From quality standards to their positive impact on children“. Vortrag, gehalten gemeinsam mit Anton Magometschnigg am 34th  FICE International World Congress 2019, Tel Aviv.

Forschungsinteressen

  • Intersektionale Gesellschaftsanalysen
  • Praxistheorien
  • Kritische Kultur- und Migrationstheorien
  • Perspektiven auf „Qualität“ in der Sozialen Arbeit und Qualitätsentwicklung in NPOs


Bionote

Monika Lengauer studied Cultural and Social Anthropology at the University of Vienna and is a trained mediator and trainer in adult education. From 2000-2002, she and Bernhard Hadolt carried out the research project "Crossings - unwanted childlessness and reproductive health in the light of new reproductive technologies" within gender research focus of the Federal Ministry of Education, Science and Culture. 2006-2007 she was a researcher in the project "GEN-DIALOGUE - Neo-Socratic Dialogues for the Improvement of Genetic Counselling", at the Institute for Advanced Studies, Vienna. In 2009-2012 she worked as an external lecturer on flight migration and qualitative methods at different universities, including Sigmund Freud University Vienna and IK Vienna School of Governance.

Parallel to her scientific activities Monika Lengauer worked from 1999-2006, as well as from 2008-2013 in different functions in the field "Asylum & Integration" of the Caritas of the Archdiocese Vienna (supervision and counselling, pedagogical management, basic work and project development) as well as from 2013-2016 in programme development and basic work in Concordia social projects. Since 2017 she has been self-employed in evaluation, project and quality development for NPOs with a focus on educational as well as child and youth welfare institutions. In addition, she is co-founder of the association plurivers. Network feminist education and plurality which is active in non-university adult education and board member of FICE Austria.

Since 2019, she is researcher at the Department of Education at the University of Vienna (Research Unit Gender Studies) where she is working together with Barbara Grubner on the ÖNB-funded research project "Integration durch Wertevermittlung?“ that focuses on an empirically and practice-theoretically oriented analysis of so-called „value courses“  in Austria.