Projekte
Project: Responding to Poverty and Disability through Higher Education and Research (RESPOND-HER)
Financed by: Austrian Development Cooperation (ADC)
Project Number: 40-2011
Duration: 01.10.2011 - 30.09.2014
The project “Responding to Poverty and Disability through Higher Education and Research” (RESPOND-HER), which is based on academic cooperation between the Department of Special Needs Education of Addis Ababa University (AAU) and the Department of Education of the University of Vienna (UV), focuses on the educational and employment situation of persons with disabilities. As one of the most marginalized and disadvantaged groups within Ethiopian society, persons with disabilities face considerably higher risk of poverty. In particular their rights to education and employment are not sufficiently realized due to institutional barriers.
The RESPOND-HER project targets two different, but complementary main
objectives:
- First, by establishing high quality research on disability and by fostering the teaching skills of academic staff from AAU, the project aims to develop sustainable professional capacities at university level. In the long run, this process will also facilitate the establishment of training for professionals at non-university institutions.
- Second, the project will facilitate students with disabilities’ access to higher education and to the labour market by targeting institutional barriers in cooperation with stakeholders from all regions of the country. The latter will be complemented by enhancing services and technical equipment for disabled students at AAU in combination with establishing a nation-wide development plan.
PROJECT: Quali-TYDES – Qualitative tracking with young disabled people in European States
Duration:1.9.2010-31.8.2013
http://quali-tydes.univie.ac.at/
ECRP V – Eurocores (European Science Foundation – ESF) 09-ECRP-032Function: Principal investigator for AustriaFinanced by Austrian Science Fund – FWF Project number: I 343Short description: The purpose of the Quali-TYDES project is to investigate and explain how new developments in global, European, national/local policies are impacting on the lives of young disabled adults in several European countries. By combining qualitative longitudinal methods (life stories) with critical policy analysis, the project aims to generate policy-relevant knowledge that is grounded in the experiences and aspirations of young disabled people themselves. Using these methods, the study aims to generate a comparative understanding of national policy regimes in relation to disability, family, work and welfare. As a consequence, the project also aims to investigate the potential for using qualitative case study methods to assist in monitoring states’ implementation of international policy obligations, such as those arising from the United Nations and European Union.
http://www.esf.org/activities/eurocores/running-programmes/ecrp/ecrp-v-2009.html
PROJEKT: Klassifizierungen von Behinderungen im Bildungssystem
Projektleitung: Univ. Prof. Dr. Gottfried Biewer
Universitär angestellte Projektmitarbeiter: Univ. Ass. Dr. Mikael Luciak, Mag. Margarita Schiemer MA
Drittmittelfinanzierte Projektstellen: MMag. Michaela Kramann, Mag. Michelle Proyer
http://classifications-of-disabilities.univie.ac.at/home/
Kooperationspartner:
Prof. Lani Florian
http://www.abdn.ac.uk/
Prof. Dr. Judith Hollenweger
http://www.phzh.ch/
Kooperierende Universitäten:
Universität Addis Abeba, Addis Abeba/Äthiopien: http://www.aau.edu.et/
Kontakt: Prof. Tirussew Teferra
Srinakharinwirot Universität, Bangkok/Thailand: http://www.swu.ac.th/en/
Kontakt: Asst. Prof. Siriparn Sriwanyong
Projektlaufzeit: 01.02.2010 – 31.01.2015
Gefördert durch: FWF Der Wissenschaftsfonds Austrian Science Fund
Projektbeschreibung:
Das Forschungsvorhaben zielt darauf ab, eine international und interkulturell vergleichende Studie auf dem Gebiet der Heilpädagogik und Inklusiven Pädagogik durchzuführen. Dabei wird untersucht, welche umweltbezogenen Faktoren Aktivität und Partizipation von Kindern im Schulalter in verschiedenen gesellschaftlichen und kulturellen Zusammenhängen fördern bzw. einschränken. Das Projekt orientiert sich an der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der angepassten Kinder- und Jugendversion (ICF-CY). Diese Klassifikation betrachtet Behinderung als Schädigung physischer und mentaler Strukturen und Funktionen des menschlichen Körpers und als Beeinträchtigung von Aktivität und Partizipation in Verbindung mit person- und umweltbezogenen Faktoren.
Von der Systematik der ICF/ICF-CY ausgehend werden - in Kooperation mit MitarbeiterInnen lokaler Universitäten - vor allem Barrieren und Förderfaktoren im Bildungsbereich Österreichs, Thailands und Äthiopiens untersucht. Diese drei Länder unterscheiden sich wesentlich in Bezug auf ihre gesellschaftlichen und kulturellen Hintergründe. Mit Hilfe des Human Development Index (HDI) kann die gesellschaftliche Entwicklung mit hoch in Österreich, mittel in Thailand und niedrig in Äthiopien eingeschätzt werden.
Die Untersuchung wird die benötigten empirischen Daten durch Feldforschungen erheben, welche in allen drei Ländern gleichzeitig mit einheitlichem Design durchgeführt werden. Durch den Einsatz eines Mixed-Methods Ansatzes mit einem qualitativen Teil, welcher sich an der Grounded Theory orientiert, kann das Projekt Umweltfaktoren für einzelne Kinder bzw. Fälle unter Einbeziehung von Mikrosystemen wie Schulklassen und Familien untersuchen. Experteninterviews, Interviews mit Eltern und jeweils angepasste Techniken für die Erfassung der Perspektiven der Kinder sollen Daten liefern, um gesellschaftliche und kulturelle Aspekte von Behinderung zu rekonstruieren. Zusätzlich werden im Rahmen der Studie quantitative Umfragen mit denselben Zielgruppen durchgeführt, welche gesellschaftliche und kulturelle Aspekte identifizieren sollen, die als Barrieren und Förderfaktoren im Bildungsprozess angesehen werden.
PROJEKT: Partizipationserfahrungen in der beruflichen Biographie von Menschen mit einer geistigen Behinderung. Eine Untersuchung anhand der Übergangsphase „Schule-Beruf“ sowie der Lebensphase „Arbeitsleben“ am Beispiel Österreichs
http://vocational-participation.univie.ac.at/
Projektleitung: Univ. Prof. Gottfried Biewer
Weitere Projektmitarbeiter: Univ. Ass. Dr. Helga Fasching
Drittmittelfinanzierte Projektstellen: Mag. Oliver Koenig, Mag. Natalia Postek
Projektpartner:
Prof. Dr. Dorothy Atkinson
The Open University, Faculty of Health & Social Care, Learning Disability Research group
Univ. Prof. DDr. Mathilde Niehaus
Universität Köln, Departement für Heilpädagogik und Rehabilitation
Univ. Prof. Dr. Elisabeth Wacker
Universität Dortmund, Fakultät für Rehabilitationswissenschaften und Rehabilitationssoziologie
Projektlaufzeit: 01.02.2008 – 31.01.2013
Gefördert durch: FWF Der Wissenschaftsfonds Austrian Science Fund
Projektbeschreibung:
Die innerhalb des pädagogischen Diskurses vormals marginalisierte Forschung über Aspekte der nachschulischen Lebensgestaltung von Menschen mit einer Behinderung hat in den letzten Jahren einen zunehmend breiteren Raum eingenommen. Begünstigt wurde diese Entwicklung auch durch einen Perspektivenwechsel zur Selbstbestimmung und gesellschaftlichen Inklusion, der sich sowohl in Forschung als auch im praktisch-pädagogischen Handeln allmählich zu vollziehen beginnt. Dabei ist der spezifischen Bedeutung von Partizipationserfahrungen von Menschen mit einer geistigen Behinderung, insbesondere im Lebensbereich Arbeit, bislang noch kaum Beachtung zuteil geworden. Das vorliegende Forschungsprojekt hat zum Ziel, sowohl objektiv bestimmbare als auch subjektiv erlebte Partizipation im beruflichen Lebenslauf von Menschen mit einer geistigen Behinderung zu rekonstruieren. Diese werden anhand der Übergangsphase „Schule – Beruf“ sowie der Lebensphase „Arbeitsleben“ unter besonderer Berücksichtigung institutioneller Voraussetzungen in Österreich untersucht. Dabei wird den Fragen nachgegangen, (i) wie Menschen mit einer geistigen Behinderung gesammelte bzw. unterbliebene Partizipationserfahrungen in der Übergangsphase „Schule – Beruf“ und in der Phase „Arbeitsleben“ erleben, und (ii) ob ein Zusammenhang zwischen Partizipationserfahrungen sowie der Wahrnehmung einer individuellen und selbstbestimmten Lebensgestaltung besteht. Darauf aufbauend können Rückschlüsse auf eine an den Prinzipien der Selbstbestimmung und Partizipation orientierte Angebotsgestaltung zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit einer geistigen Behinderung abgeleitet werden.
English Summary
Abgeschlossene Projekte
PROJEKT: „Berufliche Teilhabe junger Frauen und Männer mit unterschiedlichen Behinderungen am allgemeinen Arbeitsmarkt – eine qualitative Untersuchung zur nachhaltigen beruflichen Integration aus der Perspektive der ArbeitnehmerInnen und der ArbeitgeberInnen“
Projektleitung: Univ.-Ass. Mag.a Dr.in Helga Fasching
Bundesministerium für Soziales und Konsumentenschutz
Projektlaufzeit: Dezember 2008 bis März 2010
Projektbeschreibung:
Für junge Frauen und Männer mit Behinderungen ist es besonders schwer, einen Arbeitsplatz am allgemeinen Arbeitsmarkt zu erlangen und diesen auch zu behalten, weil sie in der Übergangssituation von der Schule in das Arbeits- und Berufsleben mit besonderen Erschwernissen konfrontiert und somit auf besondere und längerfristige pädagogische Unterstützung angewiesen sind.
Im Rahmen des Projekts wird der Blick auf die langfristige Entwicklung der Arbeitssituation derjenigen jungen Frauen und Männern mit Behinderung gerichtet, die vor drei Jahren von Arbeitsassistenzprojekten in Österreich (Bundesländer: Wien, Niederösterreich und Burgenland) auf den allgemeinen Arbeitsmarkt vermittelt wurden. Aus der Perspektive der jungen Frauen und Männer mit unterschiedlichen Behinderungen als auch aus der Perspektive der Betriebe soll untersucht werden, wie sich die berufliche Teilhabe dieser jungen Frauen und Männer drei Jahre nach ihrer Ersteingliederung am allgemeinen Arbeitsmarkt gestaltet, und welchen Unterstützungsbedarf die betroffenen jungen Frauen und Männer mit Behinderung als auch die Betriebe für eine erfolgreiche berufliche Teilhabe am allgemeinen Arbeitsmarkt benötigen.
PROJECT: Teacher In-Service Training for Roma Inclusion" (INSETRom)
Comenius Multilateral Project in the framework of the European
Lifelong Learning Sectoral Sub-Programmes
Applicant organisation: A.S. Cyprus College LTD
Partner countries: Austria, Cyprus, Greece, Italy, Romania, Slovakia, the Netherlands, UK
Project Coordinator for Austria:
Dr. Mikael Luciak; mikael.luciak@univie.ac.at
Universität Wien, Institut für Bildungswissenschaft
Heilpädagogik und Integrative Pädagogik
Universitätsstraße 7, 6. Stock, Stiege II, 1010 Wien
Research Associates from Austria:
Univ. Prof. Dr. Gottfried Biewer; Universität Wien, Institut für Bildungswissenschaft
Mag.a. Barbara Liegl; Ludwig Boltzmann Institute of Human Rights
Project Funding: European Commission
Duration: 2007 – 2009
Project Summary
The project contributes towards the development of cooperation among eight European
partner organisations, in order to address the common objectives of approaching/including
Roma populations through quality teacher training grounded in various European settings.
The exchange of experiences is expected to result in outputs (curriculum modules and
resources) that can be used in various European educational systems in flexible and
sustainable ways. Specifically, the outputs will be developed in an adjustable manner
that will enable their implementation in different educational settings, while the good
practices will be disseminated across Europe with the support of regional and national
authorities.
PROJECT: Roma in Special Education (Roma in Sonderschulen im Ländervergleich)
Project Coordinator: Dr. Mikael Luciak; mikael.luciak@univie.ac.at
Universität Wien, Institut für Bildungswissenschaft
Heilpädagogik und Integrative Pädagogik
Universitätsstraße 7, 6. Stock, Stiege II, 1010 Wien
Project Partners:
Austria: Gottfried Biewer and Mikael Luciak
Universität Wien, Institut für Bildungswissenschaft
Heilpädagogik und Integrative Pädagogik
Czech Republic: Marie Vítková and Miroslava Bartonová
Masaryk University, Brno; Department of Special Education
Slovakia: Ladislav Hornák and Alicia Petrasova
University of Prešov; Department of Special Pedagogy
Hungary: Yvonne Csányi and Ákosné Szabó
Eötvös Loránd University, Budapest; Faculty of Special Education
Hungary: Katalin R. Forray and Aranka Varga
University of Pécs; Department of Romology and Sociology of Education
Project Funding: Austrian Science and Research Liaison Office in Brno (ASO Brno)
Duration: April 2006 – Dezember 2006
Project Summary
This project aims to foster cooperation between educational scientists from Austria, the Czech Republic,
Hungary, and Slovakia in order to assess the (over-)representation of Roma in special education and to develop
a research plan to study these inadequate segregative practices as well as counter measures to desegregate schooling.
Special education experts and experts in the area of Romology will address the situation on a national level in the
respective countries,before looking at it from a comparative perspective
Universität Wien
Heilpädagogik und Inklusive Pädagogik
Sensengasse 3a
A-1090 Wien
T: +43-1-4277-468 01
F: +43-1-4277-468 09




