Diskussion zur UG Novelle - (Stand 15.1.2021)

Die Bundesregierung hat am 1.12.2020 einen Vorschlag für die Novelle des Universitätsgesetzes der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Ministerialentwurf für die Gesetzesänderung ist öffentlich einsehbar:

https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXVII/ME/ME_00079/index.shtml

Der Entwurf kann auf der Homepage des Parlaments im Zuge eines Begutachtungsverfahrens kommentiert werden. Die Frist für Stellungnahmen läuft bis 15.1.2021. 

Als Bildungswissenschaftler*innen und erfahrene Forscher*innen, Lehrende und Studierende haben wir die Expertise und auch eine Verpflichtung, uns mit den vorgelegten Änderungen kritisch auseinanderzusetzen. Da die vorliegende Novelle sehr umfangreich ist und unterschiedliche Aspekte des Hochschulwesens betrifft, hat eine breite Diskussion - auch bei uns am Institut - begonnen. Es wäre wünschenswert, wenn sich noch viele Studierende, Lehrende, Bildungsforscher*innen, aber auch Eltern und interessierte Bürger*innen informieren und an der Diskussion beteiligen und von der Möglichkeit Gebrauch machen, eine Stellungnahme abzugeben.

Auf der o.g. Seite des Parlaments sind die bereits eingegangenen und laufend hinzukommenden Stellungnahmen einsehbar. Dort finden sich bereits viele Argumente und Einschätzungen, aus unterschiedlichen Perspektiven und mit unterschiedlichen Betroffenheiten formuliert. Es ist empfehlenswert, diese Stellungnahmen zu lesen, um sich eine differenzierte Meinung zu bilden. 

An dieser Stelle unterstützt die Institutsleitung den Austausch von Argumenten zusätzlich durch Hinweise auf Kommentare, Stellungnahmen und Diskussionsbeiträge aus dem Kontext des Instituts. Studierende und Institutsmitglieder, die hier einen Beitrag zur Diskussion veröffentlichen wollen, wenden sich bitte an die Institutsleitung. Die Beiträge werden laufend ergänzt und aktualisiert.


Stellungnahmen und Argumente zur UG Novelle:

Stellungnahme der Institutsvorständin zur UG Novelle (14.1.2021)

Offene Stellungnahme zur geplanten Novelle des Universitätsgesetzes (UG) von Kolleg*innen aus der Bildungswissenschaft (Stand 25.1.2021)    

Argumente und Textbausteine für die Stellungnahme zur UG Novelle (Bettina Dausien, 5.1.2021)

Offener Brief der Studierendenvertretung Bildungswissenschaft und der Studierendenvertretung Sprachwissenschaft an den Minister für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann (20.12.2020)

Einige Gedanken zur UG-Novelle (Studierende der Universität Wien)

Offener Brief zu UG-Novelle

Stellungnahme des Arbeitsbereichs "Bildung und Beratung im Lebenslauf" (15.1.2021)

Stellungnahme der Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft der Universität Wien (15.1.2021)

 

Stellungnahmen aus benachbarten Instituten und Falkultäten

Stellungnahme der Studienprogrammleitungen Politikwissenschaft, Publizistik und Kommunikationswissenschaft, Soziologie, Kultur- und Sozialanthropologie, Vizedekan für Lehre Fakultät für Sozialwissenschaften der Universität Wien

Stellungnahme zur UG Novelle der Studienprogrammleitungen sowie des Vizedekans für Lehre der Fakultät für Sozialwissenschaften der Universität Wien

Stellungnahme des wissenschaftlichen Lehr- und Forschungspersonal am Institut für Philosophie der Universität Wien  

Stellungnahme der Mittelbauvertretung der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien

Stellungnahme der Professorinnen und Professoren des Instituts für Germanistik der Universität Wien

Stellungnahme der Fakultätsleitung und der Studienprogrammleitung der Fakultät für Psychologie der Uni Wien zur geplanten UG Novelle 2021

Wien zur geplanten UG Novelle 2021 Hinweise auf interessante Beiträge aus den Medien:

Wider die „Prüfungsabsolviermaschinen“, Lisa Kogelnik, Der Standard, 22.12.2020

Immer schneller, kompetitiver, kosteneffizienter studieren?, Nadja Thoma, Der Standard/Kommentar der anderen, 25. November 2020

Uniko-Chefin: "Studieren nur um des Studierens willen geht nicht“, Interview von Theo Anders mit der Uniko-Präsidentin Sabine Seidler, 22.10.2020

Die neuen „Normstudierenden“, Markus Tumeltshammer, Der Standard/Kommentar der anderen, 15. November 2020