Mag. Wilfried Göttlicher

Institut für Bildungswissenschaft
Sensengasse 3a
4. Stock/ O4.12
A-1090 Wien

E-Mail-Adresse:
wilfried.goettlicher@univie.ac.at

Lehrveranstaltungen im laufenden und im vergangenen Semester.

Forschungsschwerpunkte, Publikationen, CV:

Curriculum Vitae (pdf)

Publikationen (pdf)

Forschungsschwerpunkte:

  • Historische Bildungsforschung unter besonderer Berücksichtigung der Schul- und Bildungsgeschichte Österreichs im 20. Jahrhundert
  • Schulbücher und Lehrerzeitschriften als Quellen der historischen Bildungsforschung
  • Geschichte des ländlichen Schulwesens im 20. Jahrhundert
  • Schulreformen, Schulreformdebatten und Reformpädagogik in historischer Perspektive

Publikationen:

Göttlicher, W., Link, J.-W., & Matthes, E. (Hg.). (2018). Bildungsreform als Thema der Bildungsgeschichte. Bad Heilbrunn: Klinkhardt. Flyer (pdf)

Göttlicher, W. (2018). Scheitern der Agenda - Nutzen der Debatte? Die österreichi-sche Landschulerneuerung nach 1945 und ihre sozialpolitischen Zielsetzungen. In W. Göttlicher, J.-W. Link, & E. Matthes (Hg.), Bildungsreform als Thema der Bil-dungsgeschichte (S. 167-180). Bad Heilbrunn: Klinkhardt

Göttlicher, W. (2016). Einbettung der Schule in ihr lokales Umfeld – Eigentlich nichts Neues. Das Konzept der dorfeigenen Schule in der österreichischen Landschulde-batte, 1918–1964. In Projektteam NOESIS (Hg.), Was Schulen stark macht. Zur Eva-luation der Niederösterreichischen Mittelschule (S. 131-152). Graz: Leykam.

Göttlicher, W. (2016): Erzieher, Lehrer, Volksbildner. Konstruktionen von Berufsrol-len und Berufswissen im Spiegel von Beiträgen zur Lehrerbildung in österreichi-schen Lehrerzeitschriften der Zwischenkriegszeit. In R. Horlacher & A. Hoffmann-Ocon (Hg.): Pädagogik und pädagogisches Wissen. Ambitionen in und Erwartungen an die Ausbildung von Lehrpersonen. Bad Heilbrunn: Klinkhardt, S. 191-210.

Göttlicher, W. (2016). Die „Eigenständigkeit der Landschule“. Ländliche und städti-sche Lebenswelt als pädagogische Differenz in der österreichischen Landschuler-neuerung, 1947-1964. In C. Groppe, G. Kluchert, & E. Matthes (Hg.), Bildung und Differenz. Historische Analysen zu einem aktuellen Problem (S. 185-201). Wiesba-den: Springer.

Göttlicher, W., & Stipsits, R. (2015). Schulreform als „Tor der Zukunft". Otto Glöckels Schulreform, 1919-1934. In L. Böhnisch, L. Plakolm & N. Waechter (Hg.), Jugend er-möglichen. Zur Geschichte der Jugendarbeit in Wien (S. 78-100). Wien: Mandel-baum.

Göttlicher, W. (2014). Bucolic Images of Schooling: "Reformpädagogik" and Rural School Reform in Austria after World War II. In C. Burke, I. Grosvenor, B. Haenggeli-Jenni, H. Ribeiro de Castro, E. Elena Tabacchi, G. Geert Thyssen & P. Verstraete (Hg.), Education Across Europe. A Visual Conversation (S. 23-26): Network 17 - His-tories of Education, EERA

Göttlicher, W. (2013). Die österreichische Landschulerneuerung in den langen 1950er Jahren. Verspätete Reformbewegung zwischen Restauration und Moderni-sierung. Jahrbuch für Historische Bildungsforschung, 19, 262-282.

Göttlicher, W. (2010). Maiandacht und Sommergäste. Ländliche Lebenswelt und Modernisierung in Österreichischen Erstlesebüchern, 1945 - 70.  Diplomarbeit, Universität Wien. http://othes.univie.ac.at/11329/1/2010-09-15_8808665.pdf

Göttlicher, W. (2010). Ländliche Lebenswelt und Modernisierung in österreichi-schen Erstlesebüchern der Jahre 1948-64. Österreich in Geschichte und Literatur (mit Geographie), 54(2), 162-179.


Vorträge:

Otto Glöckels Erlass „betreffend die Teilnahme der Schuljugend an den religiösen Übungen“ vom 10. April 1919. Säkularisierung als Konfliktfeld in der Auseinander-setzung um die Glöckelsche Schulreform, 1919-1922. Vortrag auf der Tagung der Sektion Historische Bildungsforschung in der Deutschen Gesellschaft für Erzie-hungswissenschaft „Religion und Bildung“, 7.-9. September 2017 in Braunschweig.

Lebenswelten als Ausgangspunkt des Unterrichts in historischer Perspektive: Kon-zepte der österreichischen Landschulreform im 20. Jahrhundert. Vortrag auf der Tagung „Bildung in der Zivilgesellschaft. Die gemeinwesenorientierte kleine Schule als avantgardistische Struktur“, 27.-29. Oktober 2016 in Brixen.

Wiener Schulreform? Österreichische Schulreform? – Die Schulreform Otto Glöckels, das Rote Wien und der schulpolitische Dualismus in der Ersten Republik. Vor-trag auf der Tagung „Red Vienna“ des Internationalen Forschungszentrums Kulturwissenschaften (IFK), 14.-15. April 2016 in Wien.

„Die österreichische Landschulerneuerung nach 1945: Ein vergeblicher Versuch der Bearbeitung gesellschaftlicher Problemlagen durch Schulreform und seine erfolg-reicheren Nebenfunktionen.“ Vortrag auf der Tagung der Sektion Historische Bil-dungsforschung der DGfE „Bildungsreform als Thema der Bildungsgeschichte“, 17.-19. September 2015 in Wien.

“Transiting Diverse (Learning) Spaces: The Concept of ‘the Village’s Own School’ in Austrian Rural School Reform.” Symposiumsbeitrag für den ECER Kongress “Educa-tion and Transition - Contributions from Educational Research”, 7.-11. September 2015 in  Budapest (Paper wurde akzeptiert. Vortrag musste abgesagt werden.)

„Erzieher, Lehrer, Volksbildner. Konstruktionen von Berufsrollen und Berufswissen im Spiegel von Beiträgen zur Lehrerbildung in österreichischen Lehrerzeitschriften der Zwischenkriegszeit.“ Symposiumsbeitrag auf dem 24. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft »Traditionen und Zukünfte«, 9.-12. März 2014 in Berlin.

„Die ‚Eigenständigkeit der Landschule‘. Ländliche und städtischen Lebenswelt als pädagogische Differenz in der österreichischen Landschulerneuerung, 1947-1964“. Vortrag auf der Tagung der Sektion Historische Bildungsforschung in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft „Bildung und Differenz in historischer Per-spektive“, 19.-21. September 2013 in Hamburg.

„‘Schule - Macht – Zukunft’. Pedagogic ambitions, blueprints for future and political adaptation in the discourse on the reform of rural schools in Austria in the first half of the 20th century”. Vortrag auf der International Standing Conference for History of Education “Education and Power: Historical Perspectives”, 21.-24. August 2013 in Riga.

„Verloren im diskursiven Gewimmel? Aus der Werkstatt eines angehenden Dis-kursanalytikers“. Referat beim 1. Workshop des Ateliers Bildungsgeschichtliche For-schung „Historische Diskursanalysen konkret - Arbeit am Material“, 3.-4.Juni 2013 in Berlin.

„‘Der Beitrag der Schule besteht meiner Meinung nach darin, in den Mädchen ei-nen gesunden Bauernstolz zu wecken.‘ – Normative Zielsetzungen in der österrei-chischen Landschulerneuerungsbewegung im 20. Jahrhundert“. Vortrag bei der Ta-gung „Normativität und Normative (in) der Pädagogik“, 1.-2. November 2012 in Wien.

“Reform of Rural Schools in Austria, 1918-1964: The discourse in Teacher's Journals and Specialized Books. A Historical Discourse Analysis”. Referat bei der Histories of Education Summer School, 7.-10. Juni 2012 in Lissabon.

„Österreichische Fibeln als Quelle zum Wandel der Konzeption von Kindheit und Er-ziehung in der Nachkriegszeit (1946-64)“. Vortrag bei der Tagung der Österreichi-sche Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung, 10. November 2011 in Wien.