“Preconditions of Transformation of Education Process in Different Educational Contexts by Applying Inclusive Education Strategies (TEP)”

 

Laufzeit:  9/2018-8/2021                                                                                                              Föderung: Erasmus+

In den letzten Jahren hat sich Schule gewandelt, Exklusive Lernumgebungen weichen immer mehr neuer inklusiver Lernumgebungen. Dies bedeutet aber auch, dass Lehrende immer mit neuen Herausforderungen konfrontiert werden. Um diese Umgebungen möglichst optimal gestalten zu können, hat dieses Projekt die Hauptaufgabe einen internationalen und nationalen Austausch in und über die Entwicklung von Lehr- und Lernmethoden zu schaffen und damit die Lebensrealitäten von Lehrenden und Lernenden zu verbessern. Am Ende des Projektes soll ein (Fort-) Bildungsprogramm für Lehrer_Innen stehen.         

Um diese Herausforderung zu bewältigen, wird mit dem Ansatz von UDL – Universal Design for Learning – gearbeitet. Hierbei handelt es sich um einen Rahmen, welcher das Lehren und die Lernvorgänge auf wissenschaftlicher Basis zu verbessern versucht. Dies bedeutet, dass es sich hierbei um ein Tool handelt, welches allen Schüler_innen eine bestmögliche Partizipation im Schulalltag ermöglichen soll.

Ziel von UDL ist es, dass Kinder nicht aufgrund ihrer individuellen Bedürfnissen Barrieren im Lernen erfahren. Vielmehr ist es Ziel, dass vorhandene physische, kognitive, intellektuelle und organisatorische Barrieren reduziert werden und eine flexible Lernumgebung für ein individuelles Lernen geschaffen wird. Hierbei werden verschiedene Hintergründe der Kinder genauer untersucht und unterschiedliche Schwerpunkte bei den einzelnen Projektpartnerinstitutionen gelegt.

Das Projekt, an dem je eine Universität und eine Schule aus vier europäischen Ländern beteiligt sind, implementiert das Modell UDL an den Partnerschulen und untersucht, ob für Kinder durch weniger Barrieren das Lernen erschwert wird.                                                                                                 

Für Österreich nimmt die Universität Wien gemeinsam mit Lernwerkstatt Donaustadt teil, welche in 11 Klassen ca. 200 Kinder beschult.                                                                                                       

Für Finnland ist die Universität University of Lapland, für Polen die Pedagogical University of Cracow und für Litauen die Vitautas-Magnus-Universität am Projekt beteiligt. 

Im Zuge des Projektes sollen Möglichkeiten entwickelt werden Lehr- und Lernmethoden den verschiedenen Bedürfnissen und Realitäten besser anzupassen und somit den Unterricht inklusiver zu gestalten.

Projektteam der Universität Wien

Gottfried Biewer
Gertraud Kremsner
Michelle Proyer

 

Projektteam der Lernwerkstatt Donaustadt

Katrin Krischke
Gudrun Messenböck
Beatrix Wagner