Aktuelle Publikationen

In unserer virtuellen Vitrine finden Sie eine Auswahl aktueller Publikationen von Mitgliedern des Instituts für Bildungswissenschaft. Ausführlichere Publikationshinweise finden Sie auf den persönlichen Seiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den jeweiligen Arbeitsbereichen.


Repräsentanzen der Shoah

Über ein Café für Überlebende und die Gegenwart der Vergangenheit

Alina Brehm

Im Zentrum der (auto-)ethnografischen Studie von Alina Brehm stehen die Interaktionen, Identitätskonstruktionen und affektiven Atmosphären in einem Café für Shoah-Überlebende. Wie wird dort mit den Nachwirkungen des Leids, das überlebt wurde, umgegangen? Die Autorin beschreibt die Gegenwärtigkeit der Shoah im Leben der Überlebenden und reflektiert zugleich ihre eigene affektive Teilhabe als nichtjüdische deutsche Forscherin an der Atmosphäre des Cafés. Sie berichtet außerdem von ihrem Weg in das Café – die Geschichte einer Auseinandersetzung mit der Shoah als stets unabgeschlossenem und konflikthaftem Prozess – und nimmt die individuellen wie gesellschaftlichen Schuldabwehrdynamiken in den Blick. Wie wirken die kaum symbolisierbaren »Repräsentanzen der Shoah« im Café, im Leben der Überlebenden und in der (Forschungs-)Beziehung zwischen der Autorin und ihnen?

Brehm legt die affektiven Konflikte und Schwierigkeiten der Forschung offen und analysiert die »Szenen« und Gespräche im Feld sowie die damit einhergehenden konfliktuösen und irritierenden Gegenübertragungsgefühle mithilfe der Tiefenhermeneutik. Im Anschluss an diese Analysen und unter Bezugnahme auf (raum-)theoretische Perspektiven begreift sie das Café als einen Ort, der versucht, die Dichotomien von Trauma und Realität, Vergangenheit und Gegenwart, Jüdischsein und nichtjüdischer Umwelt zu überwinden, was nie ganz gelingen kann. Auch das Café kann nichts »heilen«, aber es gibt dem Unsäglichen einen Raum.

www.psychosozial-verlag.de/catalog/product_info.php/products_id/3092


Der Fall des Eisernen Vorhangs 1989 und die Folgen

Europäische pädagogische Perspektiven

Henning Schluß, Hanna Holzapfel, Christian Andersen, Heinz Ganser (Hg.)


So wird herausgearbeitet, wie ehemals originäre systematisch pädagogische Entwicklungen, die in der Zeit der ideologischen Eingemeindung des "Ostblockes" nivelliert wurden, nach 1990 wieder entdeckt werden konnten und so Anschlussmöglichkeiten für neue und zugleich alte Pädagogiken sichtbar werden. Andere Beispiele arbeiten heraus, wie im pädagogischen Diskurs vor dem Umbruch systematische Exklusionsprozesse mithilfe expliziter Kampfrhetorik sichtbar gemacht wurden, während sich in der Analyse der Entwicklungsprozesse des Schulsystems nach 1989 Prozesse der Dekonstruktion, der systemischen Rekonstruktion und einer bis heute andauernden graduellen Differenzierung deutlich werden. Auch gesellschaftspolitische Entwicklungen der Nachwendezeit werden auf ihre pädagogische Bedeutsamkeit hin befragt und Dialektiken von Zugehörigkeit und Unzugehörigkeit diskutiert. Auch biographische Reflexionen haben ihren Platz in einem Band, der ein facettenreiches Bild auf die pädagogischen Implikationen des Falls des Eisernen Vorhangs liefert.

Die (gesamt)europäische Dimension des Falls des Eisernen Vorhangs und dessen Implikationen für pädagogische Dimensionen sind der Gegenstand dieses Bandes.

www.lit-verlag.de/isbn/978-3-643-50993-2


Wie wirkt Wirklichkeit wirklich? Die gesellschaftliche Konstruktion von ‚Hochbegabung‘. Eine soziokonstruktivistische Perspektive auf eine Zuschreibung

Laura Jacqué (2021)

 

Der Begriff Hochbegabung“ hat sowohl in Bildungswissenschaft als auch -praxis Konjunktur. Menschen werden auf unterschiedliche Weisen nach ihrem – vor allem kognitiven Potenzial mit dem Etikett hochbegabt“ gelabelt. Menschliche Vielfalt wird so in vermeintlich ” einheitliche Cluster gefasst, wodurch unter anderem Leistung und Bildungserfolg der Gelabelten optimiert, nicht zuletzt aber auch ihre Mitmenschen entlastet werden sollen. Mit dem Label gehen implizite und explizite Erwartungshaltungen einher, welche unterschiedliche Wirkungen auf die Betroffenen und ihr Umfeld haben.

Wie aber kommt das Label Hochbegabung“ zustande und welchen (Mehr-)Wert kann es für Gelabelte und Gesellschaft haben? Anders gefragt: Inwieweit ist es eine gesellschaftliche Konstruktion und was bedeutet das für Bildungswissenschaft und -praxis?

Es zeigt sich deutlich: Ein differenziertes und (selbst-)kritisches Denken und Handeln in Bezug auf Labels in Bildungskontexten ist kein Luxus, sondern Notwendigkeit.

www.logos-verlag.de/cgi-bin/engbuchmid=


Seyda Subasi-Singh (2021)

Dieses Buch diskutiert die Überrepräsentation von SchülerInnen
mit Migrationshintergrund mit sonderpädagogischem Förderbedarf,
wobei in der Studie SchülerInnen mit türkischem Hintergrund
in Österreich im Mittelpunkt stehen. Es wird versucht, Raum für die
Zusammenführung von Erfahrungen aus erster Hand zu schaffen,
um die Komplexität des Überweisungsprozesses anzugehen und ein
Verständnis zu entwickeln, das über die Vereinfachung und lineare
Erklärungen für die Überrepräsentation von SchülerInnen mit Migrationshintergrund in nicht-vielversprechenden Schulen hinausgeht.

Inklusion, Behinderung, Gesellschaft
Bildungs-und sozialwissenschaftliche Beiträge
herausgegeben von Ingeborg Hedderich und Gottfried Biewer

2021. 236 Seiten, kartoniert
ISBN 978-3-7815-2427-9
44,00 EUR
auch als eBook erhältlich

http://dx.doi.org/10.35468/5866 


Bettina, Dausien/Thoma, Nadja/Alpagu, Faime/Draxl, Anna-Katharina (2020)

Abschlussbericht über ein Projekt, durchgeführt im Rahmen des Förderprogramms Sparkling Science (Sparkling Science Projekt SPA06-229), gefördert vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft

https://phaidra.univie.ac.at/o:1115870


Traumakonzepte in Forschung und Praxis

Langer, P.C., Dymczyk, A., Brehm, A., Ronel, J.

Trauma stellt in zahlreichen Feldern der Psychologie und Medizin ein Schlüsselkonzept dar. Da-bei sind unterschiedliche Verständnisse von Trauma im Spiel, die mitunter unscharf und meistens wenig aufeinander bezogen sind. Um Orientierung in der Diskussion zu geben und zu einer reflektierten Verwendung des Traumabegriffs in Forschung und Praxis beizutragen, werden in diesem Buch zentrale – klinische, psychosoziale, transgenerationale und kollektive – Traumakonzepte vorgestellt und ihre Bedeutung in ausgewählten therapeutischen, institutionellen, forschenden und gesellschaftspolitischen Praxisfeldern anhand von Fallbeispielen aufgezeigt.​

www.springer.com/de/book/9783658316822


Sarah Braun, Udo Lakovits, Andrea Strachota

Sarah Braun erhält im Alter von 24 Jahren die Diagnose ALS, amyotrophe Lateralsklerose. Es ist ein Todesurteil, denn ihre Lebenserwartung beträgt noch drei bis fünf Jahre. Früher zu sterben als die meisten anderen im eigenen Umfeld, ist herausfordernd, weil eine andere Lebenswelt betreten wird. Dabei zuzusehen, wie ein nahestehender Mensch stirbt, ist für die meisten eine Grenzerfahrung.
Dieses Buch liefert Einblicke in den Sterbeprozess aus Sicht einer Betroffenen sowie ihrer engsten WegbegleiterInnen. Es will Hoffnung darauf machen, dass es sich lohnt, dieses Leben zu leben.

Sarah Braun, Udo Lakovits, Andrea Strachota
Leben und gleichzeitig sterben
Diagnose ALS
ca. 304 Seiten • 29,95 Euro (DE) • 30,80 Euro (AT)
ISBN 978-3-86321-452-4

https://ubdata.univie.ac.at/AC15537650


David Zimmermann, Michael Wininger, Urte Finger-Trescher (Hg.)

Herausforderungen für psychosoziale und pädagogische Arbeitsfelder. Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik 27

Erschienen im Januar 2020

Flucht und Migration haben einen Wandel in allen Bereichen des Lebens zur Folge und stellen auch die Pädagogik vor spezifische Herausforderungen. Die dabei wirkende Dynamik zwischen Psyche und sozialem Umfeld erhellen die Autorinnen durch ihre psychoanalytisch-pädagogische Perspektive.

An Kitas und Schulen in den Aufnahmeländern müssen Lehrkräfte und Erzieherinnen mit traumatisierten Kindern umgehen, können aber bisher nicht auf ausreichende Ressourcen zurückgreifen. Auch die intergenerationale Bedeutung von Flucht und Migration, vor allem in Gestalt von Hoffnungen, die Geflüchtete an ihre Folgegenerationen richten, schlüsseln die Autorinnen auf. Gleichzeitig richten sie den Blick auf die viel größere Zahl der Geflüchteten, die nicht nach Europa kommen: Flucht und Migration sind insofern auch essenzielle Themen der Globalisierung.

Mit Beiträgen von Bernd Ahrbeck, Salman Akhtar, Christine Bär, David Becker, Kathrin Böker, Margret Dörr, Urte Finger­ Trescher, Maria Fürstaller, Sophie C. Holtmann, Nina Hover­ Reisner, Dieter Katzenbach, Vera  King,  Hans-Christoph Koller, Pierre-Carl Damian Link, Christoph Müller, Barbara Neudecker, Elisabeth Rohr, Hediaty Utari-Witt, Michael Wininger, Biddy Youell und David Zimmermann

https://ubdata.univie.ac.at/AC15378258

 

 


Heimkehr des Logos - Beiträge anlässlich der 70. Wiederkehr des Todestages von Richard Hönigswald am 11. Juni 1947

Christian Swertz, Norbert Meder, Stephan Nachtsheim,Wolfdietrich Schmied-Kowarzik, Kurt Walter Zeidler (Hrsg.)

Hönigswalds Erkenntnistheorie und Denkpsychologie, seine Organismustheorie und Sprachphilosophie, seine Grundlegung der Pädagogik, seine Kulturphilosophie, seine Allgemeine Didaktik, seine Fachdidaktik der Philosophie und insbesondere seine Subjekttheorie bieten viele relevante Ansätze, die es ermöglichen, ein grundlagentheoretisch fundiertes Verständnis der Gegenwart gewinnen zu können.

 

https://ubdata.univie.ac.at/AC15648196  


Helga Fasching (Hrsg.)
2019. 333 Seiten, kartoniert,
EUR(D) 21,90
ISBN 978-3-7815-2297-8

Pädagogische Beziehungsverhältnisse bilden oftmals die Grundlage für erfolgreiche Bildungsprozesse und stellen einen bedeutenden Interaktionsrahmen dar. Das Aufbauen, Gestalten und Verstehen von zwischenmenschlichen Beziehungen ist somit zentraler Bestandteil pädagogischer Praxis.
Gerade beim Ein- und Austritt in und aus Bildungsinstitutionen sowie an institutionellen, aber auch lebensgeschichtlich-biographischen Schnittstellen kommt professioneller pädagogischer Arbeit und Beziehungsgestaltung eine wesentliche Funktion zu.
Der inhaltliche Bogen dieses Sammelbandes spannt sich von pädagogischen Beziehungen im Bereich der Frühförderung über den Eintritt in den Kindergarten und umfasst Übergänge in, aus und innerhalb von Schulsystem, Beruf oder Tertiärbereich bis hin zu Transitionen im beruflichen Kontext und im hohen Alter.

https://ubdata.univie.ac.at/AC15326385


Inklusive Berufsorientierung und berufliche Bildung – aktuelle Entwicklungen im deutschsprachigen Raum: 2. Beiheft der sonderpädagogischen Förderung heute


Christian Lindmeier; Helga Fasching (HerausgeberIn)
Bettina Lindmeier; Dirk Sponholz

Originalsprache    Deutsch
Erscheinungsort    Weinheim
Verlag    Juventa

Seitenumfang    280
ISBN (Print)    978-3-7799-3533-9
Publikationsstatus    Veröffentlicht - Jul 2019
Publikationsreihe
Name    Sonderpädagogische Förderung heute
Verlag    Beltz
Band    2. Beiheft

   https://ubdata.univie.ac.at/AC15465051


Alexandre Fontaine, Matthieu Gillabert, Bianca Hoenig (Hg.)

 

Traverse. Zeitschrift für Geschichte – Revue d’histoire (ISSN 1420-4355), Band 2019/1

Erscheint im April 2019

ISBN  978-3-905315-76-9

ca. CHF 28.00 / EUR 24.00 

 

Die Schweiz stellt einen Raum intensiver kultureller Transfers dar. Wissen und Bezüge aus dem Ausland wurden aufgenommen, angeeignet und reinterpretiert, sei es im kantonalen, regionalen, lokalen oder nationalen Rahmen. Dieser Schwerpunkt der traverse setzt sich zum Ziel, die Rolle von kulturellen Importen und ausländischen Bezügen in der Schweiz genauer zu fassen. Anhand des schweizerischen Falls wird damit eine Relektüre des Kulturtransferkonzepts und seiner Methoden angestrebt.

 

 


Reflexivität und Erkenntnis

Facetten kritisch-reflexiver Wissensproduktion

Alina Brehm, Jakob Kuhlmann (Hg.)

 

Das Verhältnis von Reflexivität und Erkenntnis – verstanden als das Verhältnis der Subjektivität des Forschenden zur Erkenntnisproduktion – steht im Zentrum des Bandes.

Die Autorinnen und Autoren diskutieren aus der Perspektive der Sozialpsychologie, der Soziologie, der Psychoanalyse, der Philosophie, der Pädagogik und der Sozialen Arbeit die Frage nach dem Erkenntnisvermögen einer forschenden Subjektivität, die sich vom Objekt anrühren lässt, um mittels (Selbst-)Reflexion zu Erkenntnis zu gelangen. In den Fokus genommen werden dazu nicht nur theoretische, sondern auch methodische, methodologische und berufspraktische Ebenen.

www.psychosozial-verlag.de/catalog/product_info.php/products_id/2590


Nina Hover-Reisner, Henning Schluß, Maria Fürstaller, Christian Andersen, Magdalena Habringer, Elif Medeni, Tina Eckstein-Madry

Prozesse und Strukturen von In- und Exklusion
Reihe: Pädagogik in Forschung - Theorie - Geschichte
Bd. 1, 2018, 240 S., 29.90 EUR, 29.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-50875-1

Mit dem verpflichtenden Kindergartenjahr ist die Anzahl von Kindertagesstätten in Wien stark gestiegen. Manche dieser Einrichtungen wurden als "islamisch" bezeichnet und in der öffentlichen Debatte problematisiert. Die vorliegende Studie wirft erstmals einen vielperspektivischen Blick auf das heterogene Feld elementarpädagogischer Einrichtungen und untersucht die veränderten rechtlichen Rahmenbedingungen, die Akten der kommunalen Aufsicht, führte Fragebogenerhebungen, Gruppendiskussionen und Beobachtungen durch und kam so zu überraschenden, wie auch zu erwarteten, Befunden.

 

https://ubdata.univie.ac.at/AC15190753

 

 


Gesellschaften / Welten / Selbst im [Um]Bruch

Sabine Krause, Michelle Proyer und Oliver Koenig (Hg*innen)

Wohin wir auch blicken – sei es in sozialen, gesellschaftlichen, ökologischen, ökonomischen, technologischen, politischen Gefügen – überall begegnen uns Veränderungen, ereignen sich Umbrüche, scheint etwas in Bewegung zu sein. Was ist es, was sich hier zu lösen beginnt, brüchig wird? Und wie gehen wir damit um? Wie stark sind wir bereit, Veränderungen zuzulassen oder Brüche auszuhalten? Was lassen wir dabei zurück, was können wir dadurch gewinnen?

Die Beiträge in dieser open access-Publikation gehen auf ganz unterschiedliche Weise an diese Fragen heran und finden vielfältige Antworten. Dabei werden Bezüge zu literarischen Beschreibungen von Umbrüchen aufgegriffen, Praxen des Helfens und der Vermittlung beschrieben und auch sprachliche Grenzziehungen thematisiert.    

 

http://phaidra.univie.ac.at/o:706380


Wechselwirkungen: Geschlecht, Religiosität und Lebenssinn

Friederike Benthaus-Apel,  Sabine Grenz,  Veronika Eufinger,  Albrecht Schöll,  Nicola Bücker
Qualitative und quantitative Analysen anhand von lebensgeschichtlichen Interviews und Umfragen 2017,  320  Seiten,  broschiert,  34,90 €,  ISBN 978-3-8309-3410-3

Religionen, Religiosität und religiöse Praktiken haben in den letzten zwei Jahrzehnten an Sichtbarkeit gewonnen. Im Zuge dessen wird die Säkularisierungsthese, die lange als gültige Beschreibung für die Entwicklung modernisierter Gesellschaften galt, kontrovers diskutiert und weiterentwickelt. In welchem Zusammenhang stehen Geschlecht, Religiosität und Lebenssinn in diesem postsäkularen Rahmen? Welche Subjektivierungs- und Fremdzuschreibungsprozesse liegen der Vergeschlechtlichung von Personen im Hinblick auf Sinnstiftung, Religiosität, Spiritualität und Kirchlichkeit zugrunde? Diese Fragestellungen werden im Rahmen dieser Studie sowohl qualitativ als auch quantitativ untersucht. So werden einerseits lebensgeschichtliche Interviews evangelisch sozialisierter oder im evangelischen Kontext engagierter Personen und andererseits repräsentative Umfragedaten des ALLBUS 2012 bearbeitet, um die Zusammenhänge zwischen Geschlecht, christlicher Religiosität und Lebenssinn zu erklären. Die Ergebnisse zeigen vielfältige Bezüge zwischen Geschlechterkonstruktionen und individueller Sinnstiftung.

 

https://ubdata.univie.ac.at/AC14551618


Bildungswege

Biographien zwischen Teilhabe und Ausgrenzung

von Bettina Dausien (Hg.), Daniela Rothe (Hg.), Dorothee Schwendowius (Hg.).

In demokratischen Gesellschaften hat das Bildungssystem den Auftrag, soziale Ungleichheit zu kompensieren und gleiche Teilhabechancen zu ermöglichen. Empirische Forschungen belegen jedoch, dass Ungleichheitsstrukturen durch das Bildungssystem reproduziert werden. Dieser Band untersucht das Spannungsfeld zwischen Ausgrenzung und Teilhabe aus biographiewissenschaftlicher Perspektive.

www.campus.de/buecher-campus-verlag/wissenschaft/soziologie/bildungswege-10447.html


Inklusive Übergänge

Helga Fasching, Corinna Geppert, Elena Makarova (Hrsg.)

Verlag Klinkhardt, 2017

(Inter)nationale Perspektiven auf Inklusion im Übergang von der Schule in weitere Bildung, Ausbildung oder Beschäftigung
Bildungsübergänge von der Pflichtschule in die weitere schulische Bildung, Ausbildung oder Beschäftigung für Menschen mit unterschiedlichem Unterstützungsbedarf sind neuralgische Punkte, an denen sich Erfolg oder Misserfolg widerspiegeln kann.
Der vorliegende Sammelband zur gleichnamigen Tagung 2016 thematisiert anhand internationaler Beiträge, welche Unterstützungsangebote für Menschen mit unterschiedlichem Unterstützungsbedarf vorhanden sind und mit welchen Theorie- und Forschungszugängen das Übergangsgeschehen empirisch erfassbar ist. Bildungsbiographische Aspekte werden ebenso behandelt wie die Frage nach Differenzkategorien an Bildungsübergängen. Den gemeinsamen Ausgangspunkt bildet dabei ein intersektionales Verständnis von Inklusion, das neben dem Verhältnis zwischen Behinderung und Nichtbehinderung auch weitere Faktoren sozialer Ungleichheit berücksichtigt und in die Reflexion über Heterogenität in Bildungsübergängen aufnimmt.

https://ubdata.univie.ac.at/AC13732611


Handbuch Inklusion und Sonderpädagogik.

Ingeborg Hedderich, Gottfried Biewer, Judith Hollenweger, Reinhard Markowetz (Hrsg.)

Verlag Klinkhardt (UTB), 2016.

Das Buch fügt das aktuelle und reflexive Wissen zum Gegenstandsbereich Inklusion und Sonderpädagogik zusammen. Einerseits werden Wissensbestände und Transformationsprozesse im Kontext der Sonderpädagogik dargelegt, andererseits werden mit Bezug auf die UN-Behindertenrechtskonvention Theoriediskurse der Erziehungs-, Sozial-, Kultur- und Rechtswissenschaften zum Leitprinzip Inklusion systematisiert. Hierbei werden wissenschaftstheoretische, ethische sowie historische und interdisziplinäre Fragestellungen betrachtet. Schulische und nichtschulische Handlungsfelder erhalten gleichermaßen Beachtung. Auch Forschungsfragen werden thematisiert.

 

https://ubdata.univie.ac.at/AC12669206

online: https://ubdata.univie.ac.at/AC12677135


SchülerInnen an der  Bildungsübertrittsschwelle  zur Sekundarstufe I

Geppert, Corinna

Verlag Barbara Budrich, 2017

 

Was sind die heutigen Erwartungen an SchülerInnen? Anhand welcher Parameter wird versucht, schulischen Erfolg oder Misserfolg zu erklären? Welche Rolle spielen hierbei die Bildungsübergangsschwellen? Mit diesen Fragen setzt sich die Autorin anhand einer Untersuchung an Neuen Mittelschulen in Österreich auseinander. Ausgehend von aktuellen Debatten der Bildungsübergangsforschung und deren kritischer Betrachtung, bietet die Autorin alternative Zugangsmöglichkeiten zu einer Thematik, die aktuell besondere Aufmerksamkeit erhält.

 

https://ubdata.univie.ac.at/AC13447932

 

 


Innere und äußere Grenzen

Bernd Ahrbeck, Margret Dörr, Rolf Göppel, Heinz Krebs, Michael Wininger (Hg.)

Psychosozial-Verlag, 2016

Die immer wieder erforderliche Auseinandersetzung mit Grenzen spielt im pädagogischen Feld seit jeher eine zentrale Rolle. In der Erziehung bestimmte Grenzen zu setzen und einzufordern, ist ebenso selbstverständlich wie die Tatsache, dass sie im Alltag unterlaufen, verletzt und missachtet werden. Ihre Überschreitung kann einerseits befreiend und entwicklungsfördernd sein, andererseits aber auch mit fatalen Folgen einhergehen. Um den anhaltenden Kampf gegen sinnvoll gegebene äußere Grenzen zu verhindern, müssen Kinder und Jugendliche psychische Strukturen als verlässliche innere Grenzen entwickeln.

Die Autorinnen und Autoren befassen sich interdisziplinär mit dem spannungsreichen Wechselverhältnis von Grenzsetzung und -überschreitung, mit ihrer Begründung, Verhandlung und Durchsetzung. Dabei berücksichtigen sie den jeweiligen historischen, gesellschaftlichen und kulturellen Rahmen, in dem Erziehung und Sozialisation stattfinden, indem sie unter anderem speziell auf Grenzsituationen wie Migration, Freiheitsentzug, Gewalt und Trauma eingehen.

 

https://ubdata.univie.ac.at/AC13318534


Bildung und Macht - Eine kritische Bestandsaufnahme

Eveline Christof, Erich Ribolits (Hg.)

Erhard Löcker GesmbH, Wien 2015

 

"In den Beiträgen dieses Sammelbandes macht sich eine Reihe prominenter AutorInnen auf die Suche nach -Antworten zu den Fragen nach der Macht, die im Bildungsbegriff selbst zum Ausdruck kommt, sowie nach dem Charakter der Machtverhältnisse, die durch den Bildungsbegriff und das ihm innewohnende Menschenbild (mit)konstituiert werden. Die am Bildungsideal orientierte kritische Pädagogik geht davon aus, dass Menschen durch die animierte Auseinandersetzung mit den »Tatsachen der Welt« befähigt werden können, sich den »Zumutungen der Macht« entgegenzustellen. Die Hoffnung beruht auf der Annahme einer unabhängig von historisch-gesellschaftlichen Bedingungen gegebenen »Universalform Subjekt«, die als Adressat pädagogischer Bemühungen fungieren kann."

 

https://ubdata.univie.ac.at/AC12164124