Veranstaltungen

 

 

2022

Partizipative Forschung - FORSCHUNGSWERKSTATT

17. - 19. Februar 2022

Informationen und Programm, Call for Papers: Einreichfrist 31.10.2021

 

2021

"Das muss noch unterschrieben werden..." Einverständniserklärungen in der empirischen Sozialforschung aus rechtlicher und ethischer Perspektive

Online Veranstaltung am 24.11.2021 um 15 - 17:30 h

Einladung an Mitarbeiter*innen der Universität Wien

Flyer als Poster

In unserem Projekt CoAct (Co-Designing Citizen Social Science for Collective Action) forschen wir mit dem Ansatz der partizipativen Aktionsforschung mit Jugendlichen, die sich an der Schwelle von Ausbildung und Beruf befinden. Im Rahmen des EU-Projekts haben wir uns mit informierten Einverständnisprozessen beschäftigt und standen dabei immer wieder vor verschiedenen Herausforderungen. Aus diesem Grund nehmen wir diese Veranstaltung zum Anlass, um über rechtliche Grundlagen zu informieren, unsere Überlegungen und Erkenntnisse zu teilen und gemeinsam zu diskutieren. 

1. Teil: Vortrag und Q&A

Beginnen wird die Juristin RA Laura Graßie, LL.M aus dem DSGVO Projektteam der Universität Wien mit einem Vortrag über die rechtlichen Grundlagen der DSGVO für Forschungsprojekte, mit einem Fokus auf verschiedene Zielgruppen wie etwa Kindern und Jugendlichen sowie Menschen mit Lernschwierigkeiten. Dabei wird sie auch auf Einverständniserklärungen in Online-Forschungen eingehen. Nach einem Input wird es Möglichkeit für Fragen aus der eigenen Forschung geben.  

2. Teil: Workshop

Anschließend werden Mag. Teresa Wintersteller BA. & Mariam Malik, BA. einen Workshop leiten, in dem Einverständnis als Prozess verstanden wird, der über den rechtlich-formalen Akt hinausgeht. Dabei werden Fragen sozialer und gesellschaftlicher Zusammenhänge mit Zustimmung und Ablehnung von Einverständnis zusammengebracht. Gemeinsam werden Möglichkeiten und Strategien erarbeitet um informierte Einwilligungsprozesse in der eigenen Forschungspraxis transparent zu machen, zu dokumentieren und zu reflektieren. 

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Forschungsprojekts "Partizipative Aktionsforschung mit Jugendlichen", das Teil des EU Horizon 2020 Projekts CoAct ist, und in Kooperation mit dem DSGVO Projektteam der Universität Wien statt. 

Die Veranstaltung ist für Mitarbeitende der Universität Wien. 

Datum: 24.11.2021, 15:00 – 17:30

Format: Online (Zoom) 

Wir bitten um zeitnahe Anmeldungen unter folgender Email Adresse: coactproject.soz@univie.ac.at. Den Zoom-Link für die Veranstaltungen senden wir Ihnen nach erfolgreicher Anmeldung. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und einen spannenden Austausch. 

 

Weitere Informationen zum Projekt:

https://coactproject.univie.ac.at/

https://coactproject.eu/

 

 

Wissenschaft für Alle? Hard-to-reach-groups in Citizen Science und Wissenschaftskommunikation

18. Mai 2021 14:00 bis 16:00 Uhr, Online OeAD-Zentrum für Citizen Science

Mit einem Anspruch Wissenschaft zu demokratisieren und die breite Bevölkerung aktiv einzubinden, richten Wissenschaftskommunikation und Citizen Science ihr Augenmerk zunehmend auf sogenannte „schwer erreichbare Zielgruppen“. Doch wer oder was sind schwer erreichbare Zielgruppen? Welche Strategien erweisen sich als hilfreich und effektiv? 

Wie kann Diversität und Inklusion gewährleistet werden?

Das OeAD-Zentrum für Citizen Science möchte diese Fragestellungen mit Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Bereichen, Disziplinen und Institutionen im Rahmen einer Keynote und einer anschließenden Podiumsdiskussion reflektieren und durch Praxisbeispiele aufzeigen, wie „Hard-to-reach-groups“ bestmöglich erreicht werden können.

Näheres unter: 
https://zentrumfuercitizenscience.at/de/veranstaltungen/detail/2021/05/18/wissenschaft-fuer-alle-hard-to-reach-groups-in-citizen-science-und-wissenschaftskommunikation/ 

Programm

 

 

WEBINAR 
Digital Youth Work. Challenges, Tools and Impact.

A discussion about how to create inclusive offers that make a difference.

Wednesday, 5th May 2021 4:00 p.m. - 6:00 p.m. CET

Teresa Wintersteller (CoAct-University of Vienna)
Shenja V.K. Danz (CoAct-University of Vienna)
Juha Kiviniemi (Verke, Centre for expertise on digital youth work, Finland)
Alicja Pawluczuk (United Nations University)

Webinar-Flyer 

Digitale Jugendarbeit. Herausforderungen, Tools und Wirkung.
- Eine Diskussion über die Gestaltung inklusiver Angebote, die einen Unterschied machen -

Alicja Pawluczuk und Juha Kiviniemi, beide Expert*innen für digitale Jugendarbeit, teilen ihre Expertise über die Einbeziehung ‘schwer erreichbarer’ Jugendlicher in die digitale Jugendarbeit.

Sie besprechen Best-Practice-Beispiele und greifen die Frage nach der Wirkungsevaluation von Angeboten auf.

In Zeiten einer Pandemie ist die digitale Jugendarbeit nicht mehr wegzudenken, wenn es darum geht, junge Menschen in ihrer Lebenswelt zu erreichen, sie zu unterstützen und zu ermutigen.

Covid-19 und die damit einhergehenden Einschränkungen sozialer Kontakte haben die digitale Jugendarbeit in vielen Ländern als unverzichtbares Instrument etabliert.

Während digitale Jugendarbeit junge Menschen bei der Nutzung von Onlineangeboten unterstützen kann,  indem Gleichberechtigung gefördert wird, Kompetenzen erweitert und Partizipationmöglichkeiten geschaffen werden, können Online Angeboten auf der anderen Seite auch Ausschlüsse produzieren.

Denn nicht alle Jugendliche verfügen über den notwendigen Zugang zu technischen Geräten oder einer stabilen Internetverbindung.

In unserem Webinar beschäftigen wir uns deshalb zunächst mit der Frage, wie man so genannte ‚schwer erreichbare‘ Jugendliche online einbeziehen kann.

Daher werden wir uns mit Strategien, Tools und Ansätzen beschäftigen, die darauf abzielen, den ‚digital divide‘ zu minimieren, in dem wir uns Beispiele aus der Praxis ansehen und einen Blick auf andere Projekte in Europa werfen.

Zweitens greifen wir die Frage der Wirkungsevaluation von digitaler Jugendarbeit auf, denn es stellt sich zunehmend die Frage, welche Faktoren sinnvoll sind, um digitale Jugendarbeit zu evaluieren, vor allem in Hinsicht auf ihre Zielgruppe, Zielsetzung und gesellschaftliche Wirkung.

Hierfür werden wir auch partizipative Zugänge diskutieren.

Um diese beiden Herausforderungen der digitalen Jugendarbeit anzugehen, haben wir Alicja Pawluczuk und Juha Kiviniemi eingeladen, die ihre Expertise mit uns teilen und Einblicke in ihre Forschung, praktische Arbeitserfahrungen und Einschätzungen geben werden.

Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion!

Die Veranstaltung ist kostenlos und wird auf Englisch stattfinden.

Weiter Infos zum Webinar und der Anmeldung finden Sie hier:
https://coactproject.eu/events/coact-webinar-may-5th-2021/

Bei Fragen oder Anmerkungen schreiben Sie uns gerne:
coactproject.soz@univie.ac.at

Weitere Infos zu CoAct:
https://coactproject.univie.ac.at/

 

Rassismuskritik am Bildungssystem – Wie lässt sich Universität rassismuskritisch gestalten? Kritisches Podium

Dienstag, 23. März 2021

Vortragende: Mariam Malik

Programm und Webseite-Link

 

 

2020

 

Soziologische Vorträge

Wenn Träume (nicht) wahr werden: Bildungsaspirationen Jugendlicher am Übergang

Franz Astleithner, Raphaela Kogler, Susanne Vogl (Universität Wien)

Bildungs- und Berufsaspirationen hängen von der sozialen Herkunft ab und wirken sich auf die Bildungslaufbahn aus. Somit sind sie ein wesentlicher Faktor in der Reproduktion sozialer Ungleichheit: Höhere soziale Positionen der Eltern gehen mit höheren Aspirationen von Jugendlichen einher. Insbesondere Übergänge im Bildungssystem sind für die sozialwissenschaftliche Forschung diesbezüglich aufschlussreich, da sie richtungsgebend für den weiteren Lebensweg sind und dementsprechend biographische Kristallisationspunkte in der Reproduktion sozialer Ungleichheit darstellen.

In diesem Vortrag beschäftigen wir uns mit den Ausgangsbedingungen vor dem Übergang Jugendlicher nach dem Ende der Neuen Mittelschule in Wien und deren weiteren Weg. Datengrundlage sind qualitative und quantitative Daten der Studie „Wege in die Zukunft" am Institut für Soziologie der Universität Wien. Wir fokussieren auf zwei Fragen: (1) Wie beeinflusst Migrations- und Bildungshintergrund der Eltern die Bildungsaspirationen am Ende der Neuen Mittelschule? (2) Wie kommen Bildungs- und Berufsaspirationen zustande und wie entwickeln sich diese nach dem Übergang?

Obwohl die Erfahrungen sehr individuell sind, zeigen sich in Bezug auf beide Fragen bestimmte Muster. Neben theoretischen Fragen stellt sich auch die Herausforderung, wie bildungspolitische Unterstützungsangebote eingesetzt werden können.

 

Mit Buchvorstellung:

Wege in die Zukunft. Lebenssituationen Jugendlicher am Ende der Neuen Mittelschule

Jörg Flecker, Veronika Wöhrer, Irene Rieder (Hg.), 2020, Vienna University Press

 

Wann?

Dienstag, 20. Oktober 2020 um 17 Uhr

 

Wo?

Online-Veranstaltung

Wir bitten um Anmeldung per E-Mail: soziologische.vortraege@univie.ac.at

Sie erhalten einen Zugangslink am Tag vor der Veranstaltung.

 

Link:

https://www.soz.univie.ac.at/detailansicht-startseite-veranstaltungen/news/wenn-traeume-nicht-wahr-werden-bildungsaspirationen-jugendlicher-am-uebergang/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=bf845868de0f5cd2aaf2ed9164fcf6d2