Heilpädagogik und Inklusive Pädagogik

Heilpädagogik ist seit der Einführung des Begriffs im 19. Jahrhundert durch Georgens und Deinhardt verbunden mit dem Anliegen der gemeinsamen Bildung trotz vorliegender Beeinträchtigungen. Inklusive Pädagogik setzt die Wertschätzung menschlicher Vielfalt voraus, ungeachtet von Behinderungen, sozialen und kulturellen Benachteiligungen sowie von Norm abweichenden Begabungsstrukturen. Sie zielt auf die Initiierung von Bildungsprozessen in heterogenen Gruppen in Bildungsinstitutionen ebenso wie auf die volle gesellschaftliche Teilhabe. 

Wissenschaftliche Erkenntnisse zu erzielen, welche der Partizipation von Menschen mit Behinderungen, Lernstörungen und Benachteiligungen an allen gesellschaftlichen Lebensbereichen dienen, stellt eine wichtige Zielsetzung aktueller Forschung des Arbeitsbereichs dar. Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Grundlagenforschung zur internationalen und vergleichenden Heilpädagogik und Inklusiven Pädagogik sowie der beruflichen und gesellschaftlichen Partizipation angesichts von Behinderungen, Lernbeeinträchtigungen und sozialen Benachteiligungen.